Unterlegkeile
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Unverzichtbare Sicherheit: Unterlegkeile – Auswahl, Vorschriften und Anwendung

 

Unterlegkeile sind unscheinbare, aber absolut unverzichtbare Sicherheitskomponenten in der Welt des Transports. Ob Sie einen leichten PKW-Anhänger, einen schweren LKW, einen Wohnwagen oder eine Arbeitsmaschine abstellen – der Unterlegkeil gewährleistet, dass Ihr Fahrzeug oder Anhänger gegen Wegrollen gesichert ist. Die Notwendigkeit der Verwendung ist nicht nur eine Frage der Vorsicht, sondern in vielen Bereichen der Straßenverkehrs-Zulassungs-Ordnung (StVZO) und der Arbeitssicherheit streng geregelt.

 

🎯 Warum Unterlegkeile Leben retten und Sachwerte schützen

 

Die Funktion eines Unterlegkeils basiert auf dem Prinzip der Formschlüssigkeit und der Erhöhung des Rollwiderstands. Im Gegensatz zur Hand- oder Feststellbremse sichert der Keil das Rad mechanisch gegen die Fahrbahn. Dies ist besonders wichtig, da Bremsen bei längerem Stillstand, an Gefällen oder bei Beladung nachgeben können.

  • Gesetzliche Pflicht: Für viele Fahrzeug- und Anhängertypen ist das Mitführen und die Verwendung von Unterlegkeilen gesetzlich vorgeschrieben, um die Verkehrssicherheit zu gewährleisten.
  • Arbeitssicherheit: Bei Be- und Entladevorgängen, insbesondere an Rampen oder auf unebenem Gelände, sichern Unterlegkeile das stehende Fahrzeug ab und verhindern tödliche Unfälle durch Wegrollen.
  • Dauerhafte Sicherung: Bremsen können bei Temperaturschwankungen oder langen Standzeiten nachlassen. Der Keil bietet eine mechanische, dauerhafte Blockade.

 

📏 Auswahl des Richtigen Unterlegkeils: Material, Größe und Normen

 

Die Wahl des richtigen Unterlegkeils ist entscheidend und muss auf das zulässige Gesamtgewicht (zGG), den Reifendurchmesser und die Art des Fahrzeugs abgestimmt sein.

 

Material: Kunststoff vs. Metall

 

  1. Kunststoff-Unterlegkeile (meist PE oder PP): Diese sind leicht, wetterbeständig und eignen sich hervorragend für PKW-Anhänger, Wohnwagen und leichte Nutzfahrzeuge. Sie sind oft nach DIN 76051 gefertigt und in verschiedenen Lastklassen erhältlich.
  2. Metall-Unterlegkeile (meist verzinkt): Diese sind extrem robust, langlebig und werden primär im Schwerlastbereich (LKW, Busse, Baugeräte) eingesetzt, da sie auch unter maximaler Belastung ihre Form behalten.

 

Größe und Normen

 

Die wichtigsten Kriterien sind die Radlast und die Keilhöhe. Ein guter Unterlegkeil sollte mindestens ein Viertel der Radhöhe abdecken.

  • Klassen (DIN 76051): Die Norm definiert die Mindestanforderungen an Abmessungen und Materialeigenschaften. Achten Sie auf die Klasse (z.B. Klasse S für leichte Anhänger, Klasse V für LKW), die zur Achslast Ihres Fahrzeugs passt.
  • Rutschfestigkeit: Hochwertige Unterlegkeile besitzen eine profilierte oder gummierte Unterseite, um auch auf glatten oder feuchten Oberflächen maximalen Halt zu bieten.

 

⚖️ Die Rechtliche Lage: Was die StVZO vorschreibt

 

Die StVZO regelt in Deutschland klar, welche Fahrzeuge Unterlegkeile mitführen müssen. Dies betrifft in der Regel:

  • Fahrzeuge über 4 t zGG: Autos, LKW, Busse und andere Fahrzeuge mit einem zulässigen Gesamtgewicht von mehr als 4 Tonnen benötigen mindestens einen Unterlegkeil.
  • Fahrzeuge über 7,5 t zGG: Fahrzeuge mit einem zulässigen Gesamtgewicht von mehr als 7,5 Tonnen benötigen zwei Unterlegkeile.
  • Anhänger: Gebremste Anhänger (ausgenommen Sattelanhänger) mit mehr als einer Achse benötigen einen Keil, wenn das zGG über 750 kg liegt.
  • Motorgeräte: Auch mobile Krane, Betonmischer und ähnliche Geräte müssen oft mit geeigneten Keilen gesichert werden.

Wichtig: Die Unterlegkeile müssen leicht zugänglich und sicher am Fahrzeug oder Anhänger befestigt sein (z.B. in einer Keilhalterung), damit sie schnell einsatzbereit sind.

 

🛠️ Korrekte Anwendung für maximale Sicherheit

 

Ein Unterlegkeil muss korrekt angewendet werden, um seine Funktion voll zu erfüllen:

  1. Position: Der Keil muss eng am Rad anliegen und gegen die Richtung des Gefälles oder der potenziellen Rollrichtung platziert werden.
  2. Feststellen: Nach dem Platzieren des Keils muss das Fahrzeug oder der Anhänger leicht an den Keil herangefahren werden, um einen festen Sitz zu gewährleisten.
  3. Mehrfachanwendung: Bei schwerer Last oder starkem Gefälle sollten Sie immer zwei Keile verwenden – idealerweise an zwei Rädern auf derselben Achse oder diagonal (vorne links und hinten rechts), wenn nur zwei Keile vorhanden sind.

Die Investition in hochwertige, normgerechte Unterlegkeile ist eine Investition in die Sicherheit aller Beteiligten und den Schutz Ihrer Transportgüter. Achten Sie auf die DIN-Norm und die korrekte Lastklasse für Ihr Fahrzeug.

Für die Auswahl des passenden Unterlegkeils für Ihr Fahrzeug oder die Keilhalterung rufen Sie uns an: 03431 – 729 389 – 13

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